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StadtAA/00471/AUS/1303 September 9 Johannes und Siboto Schongawe (Schongauer), Liupold Schro/e/ter (Schröter), Konrad, Albrecht und Heinrich Stolzehirse (Stolzhirsch) geloben dem Rat und der Gemeinde der Stadt Unterwerfung unter mehrere gegen sie ergriffene Sicherheitsmassregeln., 09.09.1303 (Arch
Archivplan-Kontext |
StadtAA/00471/AUS/1303 Juli 21 Allen Gläubigen, die die Kirche St. Georg vor den Mauern Augsburgs an Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, an den 4 Marienfesten, am Jahrtag der Kirchweih, an den Festen der Apostel und Patrone dieser Kirche: Georg, Augustin, Valentin, Blasius, Nikolaus, Mari
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Angaben zur Identifikation |
| Institution: | Stadtarchiv Augsburg |
| Bestand: | Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806) |
| Signatur: | StadtAA/00471/AUS/1303 September 9 |
| Titel: | Johannes und Siboto Schongawe (Schongauer), Liupold Schro/e/ter (Schröter), Konrad, Albrecht und Heinrich Stolzehirse (Stolzhirsch) geloben dem Rat und der Gemeinde der Stadt Unterwerfung unter mehrere gegen sie ergriffene Sicherheitsmassregeln. |
| Entstehungszeitraum: | 09.09.1303 |
| Originaldatierung: | Do daz geschach do waren von Christes gebu/e/rte driuzehen hundert iar darnach in dem dritten iar, an dem naechsten tack nach unser frawen tack als si gebo/e/ren wart. |
| Stufe: | Archivalieneinheit |
| Archivalienart: | Urkunde |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Regest: | Johannes und Siboto Schongawe (Schongauer), Liupold Schro/e/ter (Schröter), Konrad, Albrecht und Heinrich Stolzehirse (Stolzhirsch) geloben dem Rat und der Gemeinde der Stadt Unterwerfung unter mehrere gegen sie ergriffene Sicherheitsmassregeln. |
| Originaltext: | In nomine domini amen. Wir Johannes der Schongawer, Sibot sin bru/o/der, Liupold der Schro/e/ter, Chunrat der Stolzehirse von Mv/e/nchen, Albreht der Stolzehirse und Hainrich sin brv/e/der, burger ze Auspurch, tun chunt allen den die disen brief lesent, ho/e/rent oder sehent, daz umb so/e/lhen gewerb, den Sibot der junge Stolzehirse geworben het umb daz burgermaisteramte, und fv/e/r diu sorge, die die ratgeben und diu gemain der stat darumb her zu uns heten, giengen wir fv/e/r den rat und fv/e/r die gemain mit unser friund rat und willen und mit gv/e/ter betrachtunge und unbetwungenlich und baten, daz si uns und auch sich von den sorgen brachten und uns innan brachten, wie daz zu gegan mo/e/cht, daz si vor uns libes, eren und gv/e/tes und alles v/e/bels sicher waeren, riche und arem hinnan fv/e/r. Da wurden die ratgeben mit der gemain der stat ze rat, daz wir dar giengen und swu/e/ren ze den hailgen, swelher sicherhait si sich erdenken mo/e/chten die ratgeben und diu gemain, daz wir des gehorsam waeren. Die sint der sicherhait ze rat worden als her nach geschriben stat. Daz ist also, daz unser kainer nimmer mer umb burgermaisteramte, umb vogtai in der stat und auf dem land, noch umb daz burgravenamte, noch umb kainer slachte amte, daz in diu selben amte geho/e/rt, werben sv/e/len noch gewinnen sv/e/len hinnanfv/e/r. Swelher unser daz braech und daz hinze uns bewert wurde, als an der stet bu/e/ch und an dem brief geschriben stat, der uber daz burgermaisteramte und v/e/ber die vogtai gemachet ist, da haben wir uns die galtnu/e/ssche umb.............mit gv/e/ten wollen in allem dem reht als si an der stet bu/e/ch und an dem brief geschriben stat. Wir sv/e/len auch in zehen iaren nach an ander geswo/e/ren ratgeben niht werden an klainem rat noch an grozzem. Waer aver daz die ratgeben nach uns sanden, ob si unser bedorften, so sv/e/len wir gehorsam sin als ander burger. Wir sv/e/len auch in zehen iaren kain harnaische tragen in der stat, noch kain unser gesinde haimlich noch offenlich, tages noch naehtes, ez ensi danne daz der merre tail des rates uns haisse tragen durch der stet no/e/t, oder daz unser ainer oder wir alle vor der stat ze schaffen haben, so sv/e/len wir unser harnaische in unsern hau/e/sern an legen und auz der stat riten; und swanne wir wider komen, so sv/e/len wirs ze stunt in unsern hau/e/sern wider ab ziehen. Swelher daz braech, des er bewert wurde mit drien erbern mannen, daz er in der stat harnaische trv/e/ge, des ist der herre ze galtnu/e/ssche schuldick zehen phunt phenninge und als maenger als ez mit trae............... wird oder siner knehte oder ieman durch sinen willen, da ist der herre fu/e/r ieglichen zehen phunt schuldick, und sol der kainer nimmer mer in die stat komen der die mit im gegangen sint. Ez sol auch unser kainer kainen muntman haben der im nach gange, noch kainen kneht wan der sin brot ezze und den auch wir mit tv/e/ren und mit toren besliezzen. Swer daz braech under uns, der sol in der selben galtnu/e/ssche sin als umb daz harnaische. Waer auch daz unser kainer umb die schulde von Sibotes und Liupoldes der Stolzenhirse wegen ieman kain laid taeten mit to/e/dslag, mit wunden, mit worten oder mit werken richen oder armen oder von unsern dienern, wurde daz hinze uns bewert mit drien erbern mannen, daz sv/e/len wir bessern in allem dem reht als an dem brief geschriben stat, der v/e/ber daz burgermaisteramte und v/e/ber die vogtai gemachet ist und auch an der stet buch geschriben ist. Uber daz alles als da vor geschriben stat haben wir geswo/e/ren ze den hailgen vor dem rat und vor der gemain mit gv/e/tem willen und unbetwungenlich, daz wir daz staet haben sv/e/len und wellen als da vor geschriben stat. Und haben darumb disen brief versigelt und gevestent mit unsern insigeln und haben zu braht mit unser bet, daz der selbe brief versigelt ist mit der stet insigel, diu elliu dran hangent mit der ratgeben willen und mit armer und richer willen. Und wan ich Sibot der junge Schongawer nicht aigens insigel han, binde ich mich mit gv/e/tem willen under der vor genanten miner friund insigel und auch under der stet insigel ze halten und ze laisten alles das da vor geschriben stat. (...) |
| Beglaubigungsmittel: | Siegel |
| Aussteller: | A1: Johannes der Schongawer (Schongauer); A2: Sibot, Bruder des A1; A3: Liupold der Schro/e/ter (Schroter); A4: Chunrat der Stolzehirse (Stolzhirsch) von München (krfr. St. München); A5: Albreht der Stolzehirse (Stolzhirsch); A6: Hainrich, Bruder des A5 und Bürger zu Augsburg |
| Siegler: | S1-S5 = A1, A3-A6; S6: Stadt Augsburg |
| Provenienz / Aktenbildner: | Reichsstadt Augsburg, Rat (?) |
| Überlieferungsart: | Ausfertigung |
| Sprache: | Deutsch |
| Schrift: | Lateinisch |
| Trägermaterial: | Pergament |
| Anzahl der Siegel: | 6 |
| Fehlende Siegel: | S6 |
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Angaben zu verwandtem Material |
| Veröffentlichungen: | Originaltext nach Meyer UB I, S.153-155, Nr. 192 |
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Weitere Bemerkungen |
| Bemerkungen: | Fehlt! Kopie auf Papier liegt bei |
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Benutzung |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Eingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=153850 |
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