StadtAA/00471/AUS/1315 Januar 20 König Ludwig bestätigt den Bürgern von Augsburg alle ihre von seinen Vorfahren am Reich erhaltenen Privilegien mit Hinzufügung der besonderen Gnade, dass sie wegen ihrer Grundbesitzungen, wo solche auch gelegen seien, nirgends anderswo als vor dem Gericht ihres Sta

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1315 Januar 20
Titel:König Ludwig bestätigt den Bürgern von Augsburg alle ihre von seinen Vorfahren am Reich erhaltenen Privilegien mit Hinzufügung der besonderen Gnade, dass sie wegen ihrer Grundbesitzungen, wo solche auch gelegen seien, nirgends anderswo als vor dem Gericht ihres Stadtvogts belangt werden können.
Entstehungszeitraum:20.01.1315
Originaldatierung:Der geben ist ze Wormezz, an sant Fabiani und Sebastiani tag, do man zalt von Cristes gebu/o/rt dreuzehenhundert jar darnach in dem fu/e/nfzehenden jare, in dem ersten jar unsers riches.
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:König Ludwig bestätigt den Bürgern von Augsburg alle ihre von seinen Vorfahren am Reich erhaltenen Privilegien mit Hinzufügung der besonderen Gnade, dass sie wegen ihrer Grundbesitzungen, wo solche auch gelegen seien, nirgends anderswo als vor dem Gericht ihres Stadtvogts belangt werden können.
Originaltext:Wir Ludowich von gotes gnaden Romischer chu/e/nig ze allen Zeiten inerer des riches tun kunt allen den die disen brief ansehent oder ho/e/rent lesen, das wir angesehen haben willigen getriwen und nu/o/tzbaern dienst, den uns die weisen leute die bu/e/rger ze Augspurch unser liebe getrewe getan habent und auch noch getu/o/n mo/e/gen, und haben in durch ir besunder bet bestaetigt und bevestent alle die hantveste, freyung, reht und gnade, die si von unsern vorvaern saeligen an dem riche, cheysern und Ro/e/mischen chu/e/nigen, gehabt habent und auch habent, als si in bescheidenlich und besihtichlich geben und verlihen sint, als ir hantveste und brief von worte ze worte sagent. Und besunderlich daz si nieman fu/e/r dehein ander gerichte laden noch geziehen mu/e/g oder su/e/lle, es sei umb ansprache hintz in selben oder hintz ir gu/o/t, swa die gelegen sind, oder umb welcher hant sache daz sei. Und ob si ieman anders wa lu/e/de oder zu/e/ge, daz si da niht antwu/o/rten su/e/llen, und su/e/llen si des auch deheinen schaden noch entgeltnu/e/zz haben, dann ze Auspurch in der statt vor irem vogt, daselben su/e/llen si gehorsam sein des rehten allen den die hintz in iht ze sprechen haben. Wir wellen auch daz nieman swer er sei in diu gnade mit deheinen sachen u/e/bervare: wer aber daz taet, der sol wizen, das er wider unser hulde tu/o/t und unser ungnade enpfehet. Daru/e/ber ze urchu/e/nde geben wir in disen brief mit unserm chu/e/niglichen insigel versigelten. (...)
Urkundentypologie:Königsdiplom
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A: König Ludwig IV. (der Bayer)
Siegler:S = A
Ausstellungsort:Worms (Rheinland-Pfalz)
Provenienz / Aktenbildner:?
Überlieferungsart:Abschrift
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Form der Ausfertigung:Handschrift
Trägermaterial:Papier
Anzahl der Siegel:1
Fehlende Siegel:1
Besiegelung:kein Siegel (Abschrift)

Angaben zu verwandtem Material

Veröffentlichungen:Originaltext nach Meyer UB I, S.192-195, Nr.233

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:Das Original befindet sich im HSt A, Abt. Allgem. StA; überliefert in der Herwart'schen Urkundensammlung
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=170383
 

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