StadtAA/00471/AUS/1315 Juli 3 Der Rat der Stadt Augsburg verordnet, dass steuerbare Liegenschaften an Geistliche und Klöster weder veräussert noch zu Seelgeräten gegeben werden sollen., 03.07.1315 (Archivalieneinheit)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1315 Juli 3
Titel:Der Rat der Stadt Augsburg verordnet, dass steuerbare Liegenschaften an Geistliche und Klöster weder veräussert noch zu Seelgeräten gegeben werden sollen.
Entstehungszeitraum:03.07.1315
Originaldatierung:Der brief ist geben do nach Christes gebu/o/rt warn driuzehenhundert iar dar nach in dem fv/e/nftzehenden iar an sant U/o/lriches aubend
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Der Rat der Stadt Augsburg verordnet, dass steuerbare Liegenschaften an Geistliche und Klöster weder veräussert noch zu Seelgeräten gegeben werden sollen.
Originaltext:Wir die ratgeben und diu gemain der stat ze Auspurch tu/o/n kunt allen den, di disen brief lesent, ho/e/rent oder sehent, daz wir haben angesehen, daz vil ligendez gu/o/ts, daz in disem zehenden glegen ist, verkauftet und geben ist uz der stiur wider den brieven, di v/e/ns kv/e/nig und kaiser geben habent, pfaffen und clo/e/stern, di ez nit verstiuren wellent. Darumb haben wir gesetzt mit dem grozzen rat und mit der gemII ain unserr stat und armen und reichen ze nutz mit veraintem mu/o/t, daz dehain unser burger oder burgerin, der mit der stat hebt und laet, kain sin ligendez gu/o/t, ez si aigen, lehen, zinslehen oder lipding, daz in disem zehenden glegen ist, verkauften sol noch anders geben klo/e/stern, pfaffen oder andern gaestlichen laeuten, swie di gehaizzen sint, noch kain gv/e/lt daruz verkauften sol. Swer daz daruber taet, der sol von iedem schilling gaeltes, den er verkauftet oder geben hat wider disem gesetzet, ain pfunt pfenning geben an den graben ân alle gnad und ân alle widerred, daz diu stiur dem reich und der stat gantz blib. Wir haben auch gesetzet, daz kain burger oder burgerin, der mit der stat hebt und laet, kain sin ligendez gu/o/t, ez si aigen, lehen, zinslehen oder lipding, zelgraet geben sol clo/e/stern, pfaffen oder andern gaestlichen laeuten, swie di gehaizzen sint. Und swer selgeraet geben wil, der sol daz tu/o/n an beraiten pfenningen: und waer daz er der nit hett und daz er sin ligendez gu/o/t darumb mv/o/st an werden, daz sol er geben in laienhant daz es uz der stiur nit chom. Swer daz nit taet und daz er ligendes gu/o/t oder gv/e/lt darus gaeb ze selgeraet an clo/e/ster oder pfaffen oder andern geistlichen laeuten , der sol die galtnv/e/ss geben diu da vor geschriben stat ân alle gnad und ân alle widerred. Und sol daz gesetzet ain immer werundes dink sin. Daz daz staet blib, geben wir disen brief versigelt und gevestent mit unserr stet insigel. (...)
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A: Rat der Stadt Augsburg
Siegler:S: Stadt Augsburg
Ausstellungsort:[Augsburg]
Provenienz / Aktenbildner:?
Überlieferungsart:Ausfertigung
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Form der Ausfertigung:Handschrift
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:1
Besiegelungsform:anhängend

Angaben zu verwandtem Material

Veröffentlichungen:Originaltext nach Meyer UB I, S.194-195, Nr.233
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=176520
 

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