StadtAA/00471/AUS/1321 März 7_2 Adelhait die Smieherin, Bürgerin zu Augsburg, stiftet dem Hl.-Geist-Spital und dem Siechenhaus von St. Servatius ein jährliches Seelgerät von 24 Schilling., 07.03.1321 (Archivalieneinheit)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1321 März 7_2
Titel:Adelhait die Smieherin, Bürgerin zu Augsburg, stiftet dem Hl.-Geist-Spital und dem Siechenhaus von St. Servatius ein jährliches Seelgerät von 24 Schilling.
Entstehungszeitraum:07.03.1321
Originaldatierung:Der brief ist geben do man zalt von Cristes geburt driuzehenhundert iar und in dem ainen und zwanzegesten iar, an dem naechsten samtztag vor dem wizzen suntag
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Adelhait die Smieherin, Bürgerin zu Augsburg, stiftet dem Hl.-Geist-Spital und dem Siechenhaus von St. Servatius ein jährliches Seelgerät von 24 Schilling.
Originaltext:In gotes namen amen. Ich Adelhait diu Smieherin burgerin ze Augspurch tv/e/n kunt allen den die disen brief lesent horent oder sehent, daz ich die vier und zwainzig schilling Augspurger phenning geltes, die ich kauft han von Sitzen von Ulem dem bekken us sinem hus und hofsach, daz gelegen ist vor heren Liutfrid her v/e/ber die strazze ze naehst an der gazzen bi dem Schirem do ietzund Otto der kezzelsmit inne ist, dar umb ich im driu und zwainzeg phunt phening gegeben han, kaufet und gegeben han hintz dem spital hie ze Augspurch daz man si uf dem selben hus und hofsach alliu iar uf sant Michels tag oder aht tag vor oder aht tag nah hintz dem spital geben sol; und swenne man daz versazze, so ist daz selbe hus und hofsach dar umb ledig worden und verfallen mit reht. So sol der maister und diu maisterin von dem spital die selben vier und zwainzeg schilling phenning denne alliu iar uf sant Gallen tag also tailen daz si in aht tagen vor sant Gallen tag oder in aht tagen dar nah vier schilling geben sv/e/len den siechen hintz sant Servacien, und sv/e/len danne in den selben vierzehen tagen daz phunt phenning nah der dv/e/rftigen rat geben in die siechstuben umb ezzen und umb trinchen; und swelhes iares dez spitales maister versazze daz er die vier schilling phenning uf daz vorgenant zil den siechen hintz sant Servacien niht engab oder ob er ouch dez phundes phening in dem selben zil umb ezzen und umb trinchen niht engab in die siechstuben nah der dv/e/rftigen rat, so hand spitaler ir reht an den vier und zwainzeg schilling mit reht verloren und sv/e/len ane alle widerred ane vallen und ane gehoren fu/o/rbas hintz den siechen ze sant Sarvacien. Swenne auch spitaler die vier schilling phening gegebent den siechen ze sant Servacien, so sol si der siechenmaister dar nah inner aht tagen glich under die siechen alle tailen armen und riehen swaz ir da ist, also daz ainem als vil werd als dem andern. Taet er dez niht, so hand si iriu reht an den vier schilling auch verloren und sint in die spitaler denne die nimer gebunden ze geben und sv/e/len si denne die selben vier schiling zv/e/ dem phund den dv/e/rftigen in die siechstuben geben umb ezzen und umb trinchen in allen dem rehten als da vor geschriben ist. Und swelhes iares si dez niht entaeten, so sulen die vier und zwainzeg schilling phening geltes die siechen ze sant Servacien ane vallen ane alle widerred und in allen den rehten als da vor geschriben stat. Man sol ouch wizzen, daz man meines vaters sel Cunrades und meiner muter sel Adelhaiden und meines wirtes sel Cu/o/nrades und meiner sel und Mechthilden meiner thoter sel und Rv/e/dolfes meiner thoter wirt sel umb daz vorgenant selgeraet alliu iar ze der zit so man ez tailet gedenchen sol. Daz daz staet belib und niht vergezzen werd dar umb gib ich disen brief versigelten mit der stat insigel ze Augspurch, daz daran hanget. Dez sint geziug: her Heinrich der Priol und her Cu/o/nrat der Lang, die do der stat phleger waren, her Rv/e/diger der Langenmantel, her Cu/o/nrat der Minner, her Werenher der Gollenhover, her Hainrich Bitschlin, her Cu/o/nrat der Stoltzenhirs, her Johannes der Appetecher, her Heinrich der Portner, her Heinrich der Stoltzenhirs, her Heinrich der Langenmantel, maister Ulrich der stetschriber und andere erberre liut genv/e/g. (...)
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A: Adelhait die Smieherin, Bürgerin zu Augsburg
Siegler:S: Stadt Augsburg
Unterschrift:SBZ1: Heinrich der Priol, Stadtpfleger der Stadt Augsburg; SBZ2: Cu/o/nrat der Lange, Stadtpfleger; Z3: Rv/e/diger der Langenmantel; Z4: Cu/o/nrat der Minner; Z5: Werenher der Gollenhofer; Z6: Hainrich Bitschlin; Z7: Cu/o/nrat der Stoltzenhirs; Z8: Johannes der Appetecher; Z9: Heinrich der Portner; Z9: Heinrich der Stoltzenhirs; Z10: Heinrich der Langenmantel; Z11: Meister Ulrich der Stadtschreiber ("stetschriber")
Provenienz / Aktenbildner:Hl.-Geist-Spital, Augsburg
Überlieferungsart:Ausfertigung
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:1

Angaben zu verwandtem Material

Veröffentlichungen:Originaltext nach Meyer UB I, S. 223-224, Nr. 261

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:Datierung bei Meyer ist falsch; fehlt!
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=177225
 

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