Angaben zur Identifikation |
| Institution: | Stadtarchiv Augsburg |
| Bestand: | Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806) |
| Signatur: | StadtAA/00471/AUS/1433 Februar 21 |
| Titel: | Ulrich Fischer, der Seiler, Bürger zu Augsburg, und seine Frau Katharina stiften aus ihrem Anwesen ein Ewiggeld |
| Entstehungszeitraum: | 21.02.1433 |
| Originaldatierung: | an sampstag vor sant Peterst tag genant in latine kathedra Petri... |
| Stufe: | Archivalieneinheit |
| Archivalienart: | Urkunde |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Regest: | Ulrich Fischer, der Seiler, Bürger zu Augsburg, und seine Frau Katharina vereinbaren zusammen mit seinem Bruder (bzw. ihrem Schwager) Heinrich Fischer, mit den Zechpflegern Jakob Strauß, Bürgermeister, und Ulrich Langenmantel, Bürger zu Augsburg (Dompfarrzeche), zu einem Ewiggeld von vier rheinischen Gulden, das seinerzeit der verstorbenene Hans Sattler, der Schuster aus den zwei Anwesen (hüsern und gesäzzen) verkauft hatte (gelegen zu Augsburg innerhalb des Hl.-Kreuzer-Tores, im ersten wohnt jetzt Ulrich Fischer, im zweiten sein Bruder Heinrich) an den verstorbenen Hans Zottmann um 76 rheinische Gulden, das dann durch Hans Mangmeister, der Schwiegersohn des Hans Zottmann, der Dompfarrzeche gegeben wurde: Die Dompfarrzeche solle jedem der beiden Brüder den halben Zins entrichten; dafür hätten die Aussteller bereits zehn rheinische Gulden bezahlt. Für den einen Ewiggulden aus dem Anwesen der Aussteller setzen die Pfleger des Rufschen Seelhauses ein anderes Ewiggeld (ungarische oder böhmisch Gulden), aus ein Anwesen (huse, hofsach und garten), gelegen zu Augsburg außerhalb der St. Jakobskapelle, gekauft von Konrad Riderer. Das Ehepaar Fischer stiftet aus ihrem Anwesen (hus, hofsach, gärtlin), gelegen zwischen Heinrich Fischers, der Minnerschen Kaplanei und des Hacker Anwesen, hinten an das Rufsche Seelhaus anstoßend, und vorn an die Straße, ihrem Eigentum, eineinhalb "Vierdung" Wachs als Seelgerät an Hl.-Kreuz, jährlich an Michaeli (29. September), und zahlen jährlich einen rheinischen Gulden Ewiggeld zu Georgi (in Augsburg: 24. April) an die Dompfarrzeche. |
| Beglaubigungsmittel: | Siegel |
| Aussteller: | A1: Ulrich Fischer, der Seiler, Bürger zu Augsburg; A2: Katharina, Frau des A1 |
| Siegler: | S1: Stadt Augsburg (kleines Siegel); S2: Ulrich Drechsel, Bürger zu Augsburg |
| Unterschrift: | Z1: Stadtpfleger Konrad Vögelin; Z2: Ulrich Hofmair; Z3: Georg Nördlinger |
| Provenienz / Aktenbildner: | ? |
| Rückvermerke, Alte Registraturvermerke: | ain hauß/ inderhalb/ hailig crutzer tor/ |
| Überlieferungsart: | Ausfertigung |
| Sprache: | Deutsch |
| Schrift: | Lateinisch |
| Trägermaterial: | Pergament |
| Anzahl der Siegel: | 2 |
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Benutzung |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Eingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=349163 |
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