StadtAA/00471/AUS/1436 Dezember 12 Ber(ch)told Gerst und Hans Gsell, beide Vikare und Pfleger des Marienhochaltars im Dom zu Augsburg, verleihen ein Anwesen als Leibding an Konrad Rüchsner, den Karrer, Bürger zu Augsburg, und seine Frau Elisabeth, 12.12.1436 (Archivalieneinheit)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1436 Dezember 12
Titel:Ber(ch)told Gerst und Hans Gsell, beide Vikare und Pfleger des Marienhochaltars im Dom zu Augsburg, verleihen ein Anwesen als Leibding an Konrad Rüchsner, den Karrer, Bürger zu Augsburg, und seine Frau Elisabeth
Entstehungszeitraum:12.12.1436
Originaldatierung:...an sant Nycolaus tag des hailigen bischofs...
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Ber(ch)told Gerst und Hans Gsell, beide Vikare und Pfleger des Marienhochaltars im Dom zu Augsburg ("unser fawen fronaltars") verleihen mit Zustimmung von Domprobst Heinrich Truchsäß, Domdekan Gottfried Harscher und des Domkapitels zu Augsburg ein Anwesen (Haus, Hofsach und Garten), gelegen zu Augsburg vor dem Streffingertor am Lauterlech, genannt des Küsters Weiher, und auf der einen Seite an den Garten der Kädeler, auf der anderen Seite an den des Krebser anstoßend, hinten an den des Geiger, und vorn an die Straße – als Leibding an Konrad Rüchsner (Rixner), den Karrer (Karrenführer), Bürger zu Augsburg, und seine Frau Elisabeth, als Neun-Leiber-Leihe, d.h.
1) ihr Sohn Johann Rixner, Konventual zu Wettenhausen (Gde. Wettenhausen, Lkr. Günzburg)
2)–3) Ehepaar Ulrich Resch und Anna Resch
4) Elisabeth, Schwester der Anna Resch
5)–6) ihre Töchter
7) Heinrich Goldner, der Kürschner
8) Hans Lamenit,
9) Hans Angeser, den Färber
zu einem jährlichen Zins von eineinhalb ungarischen oder böhmischen Gulden zu Michaeli (29. September). Abgabe zu Lebzeiten der neun Leiber: 15 Schilling Augsburger Pfennig.
Bei Auswechslung eines Nießers: ein halber Ort eines ungarischen doer böhmischen Gudlens. Bei Tod aller neun Nießer: Heimfall des Anwesens. Nach Vertrag vom 01.04.1398 (zwischen Bischof/Klerus und Stadt Augsburg, 70-jährige Laufzeit) Leibding in Zinslehen umgewandelt: dann Gegen- bzw. Leibdingbrief zurück.
Urkundentypologie:Leibgedingsbrief
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A1: Ber(ch)told Gerst, Vikar und Pfleger des Marienhochaltars im Dom zu Augsburg ("unser frawen fronaltars"); A2: Hans Gsell, Vikar und Pfleger des Marienhochaltars im Dom zu Augsburg ("unser frawen fronaltars")
Siegler:S: Domkapitel von Augsburg
Provenienz / Aktenbildner:?
Rückvermerke, Alte Registraturvermerke:gelegen pey des custers weyer/Item XII pfennig as registrandum beid Rischer
von anderer Hand, lat.: ministri altaris
Überlieferungsart:Ausfertigung
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:1
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=367349
 

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