StadtAA/00471/AUS/1429 Februar 1 Afra Hirn, Witwe des Konrad Hirn, Bürgerin zu Augsburg, bestätigt die Stiftung der Kapelle zu den Liebfrauenbrüdern als Seelgerät, 01.02.1429 (Archivalieneinheit)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1429 Februar 1
Titel:Afra Hirn, Witwe des Konrad Hirn, Bürgerin zu Augsburg, bestätigt die Stiftung der Kapelle zu den Liebfrauenbrüdern als Seelgerät
Entstehungszeitraum:01.02.1429
Originaldatierung:an unser lieben frawen aubent zu liechtmesse...
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Afra Hirn, Witwe des Konrad Hirn, Bürgerin zu Augsburg, bestätigt die Stiftung der Kapelle zu den Liebfrauenbrüdern als Seelgerät (u. "Gottesgabe"), dotiert mit Einkünften aus ihrem Gut zu Tapfheim (Lkr. Donau-Ries), ihr Eigentum (jährliche Gülte: 14 rheinische Gulden), und ihrem Zehnten zu Langenreichen (Gde. Meitingen, Lkr. Augsburg), ebenfalls ihr Eigentum (jährliche Gülte: 20 Schaff allerlei Korns). Hirn bestimmt zu Pflegern die Herren (Meister) des Goldschmiedehandwerks, derzeit Münzmeister Franz Bäsinger, und die die zwei Gschaumeister Hans Ravensburger und Hans Goppolt. Für Angehörige der Zunft St. Loy-Altar gedacht, am St. Loy-Tag (=Eligius, 25. Juni), auch der sog. 37. soll auf demselben Altar gehalten werden. Der jeweilige Wöchner der Liebfrauenbrder soll jede Woche eine Messe lesen, am Sonntag sollen Münz- und Geschaumeister 21 Pfennig spenden, 28 Pfennig für den Küster; keine Spende an Prior, Lesemeister und Terminierer.
Ein rheinischer Gulden Ewiggeld für den Jahrtag: nachts gesungene Vigil und Placebo, morgens gesungene Vigil und Seelenmesse mit vier brennenden Kerzen. Jeder Teilnehmer erhält 15 Pfennig. Ein Gulden für die Konventbrüder im Chor für ihr Singen und Lesen, ein Ort für den Küster, die anderen drei Ort als Präsent; für jeden jungen (Novizen) drei Pfennig, den Rest für die Priester (Chor, Singen und Lesen). Münz- und Geschaumeister sollen die 10 Gulden jährlich an Pfingsten entrichten, was von den 24 Gulden übrig bleibt, ist für die Kapelle und zur Ausbesserung der Messgewänder bestimmt.
Urkundentypologie:Stiftungsbrief
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A: Afra Hirn, Witwe des Konrad Hirn, Bürgerin zu Augsburg
Siegler:S1: Konrad Vögelin, Bürgermeister; S2: Stephan Hangenor, Ratsherr und Bürger zu Augsburg; S3: Egloff Ploß, Ratsherr und Bürger zu Augsburg; S4: Hans Lauginger, Ratsherr und Bürger zu Augsburg
Provenienz / Aktenbildner:?
Rückvermerke, Alte Registraturvermerke:Testament und stifftbrief Affra Hyrnin sel. in dem namen der hailligen unschidlichen tryfaltigkait, anno 1429
Überlieferungsart:Ausfertigung
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:4
Fehlende Siegel:S1-S4
Besiegelung:verloren
Ansichtsbild:
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Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=440573
 

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