StadtAA/00471/AUS/1421 Juli 24 Der Konvent am Heilig-Geist-Spital zu Augsburg und dessen Spitalmeister Ulrich Angerhai zahlen ein Ewiggeld für die Insassen der Siechenstube Schönbrot im Gegenzug zur Überschreibung von acht Juchart Acker zu Erlingen (Markt Meitingen, Lkr. Augsburg) an das Spital du

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1421 Juli 24
Altsignatur:Tit. I, Tom. 2, Nr. 41
Titel:Der Konvent am Heilig-Geist-Spital zu Augsburg und dessen Spitalmeister Ulrich Angerhai zahlen ein Ewiggeld für die Insassen der Siechenstube Schönbrot im Gegenzug zur Überschreibung von acht Juchart Acker zu Erlingen (Markt Meitingen, Lkr. Augsburg) an das Spital durch Adelheid Gräß nach deren Tod.
Entstehungszeitraum:24.07.1421
Originaldatierung:an donrstag vor sant jacobs tag des hailigen zwelfbotten
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Ulrich Angerhai, Spitalmeister am Heilig-Geist-Spital zu Augsburg, und der dortige Konvent ("samnunge") treffen mit Zustimmung der drei Spitalpfleger – Domdekan Gottfried Harscher, Gabriel Vögelin, Bürger zu Augsburg, und Gastel Hugo, Bürger zu Augsburg – folgende Übereinkunft mit der Konventschwester Adelheid Gräß: sie geben von allen Spitalgütern und-gülten jährlich ein Ewiggeld von einem halben rheinischen Gulden für die Insassen der Siechstube Schönbrot im Wert von einem Haller am Jahrtag. Dafür verschreibt Adelheid Gräß nach ihrem Tod ihre acht Juchart Acker zu Erlingen (Markt Meitingen, Lkr. Augsburg), die jetzt ihr Schwager Hans Lacher bewirtschaftet, dem Heilig-Geist-Spital.
Die Priester und der Schreiber sollen den Jahrtag wie folgt begehen: nachts mit einem langes Totenamt ("vigilig") und anschließend einem Grabbesuch mit placebo; morgens mit einem kurzem Totenamt und einer gesungenen Seelenmesse. Zwei zweitere Priester sollen die Seelenmesse auf ihren Altären sprechen. Bei Versäumnis verfällt das eine Ort an die Siechstube. Das andere Ort soll an die Brüder und Frauen im Orden und an die Spitalmeisterin gehen; zur Hälfte als Geschenk und zur Hälfte für die Anfertigung der Kerzen.
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A1: Bruder Ulrich Angerhai, Spitalmeister am Heilig-Geist-Spital zu Augsburg; A2: Der Konvent ("samnunge") am Heilig-Geist-Spital zu Augsburg
Siegler:S: Hl.-Geist-Spital, Augsburg
Provenienz / Aktenbildner:Hl.-Geist-Spital, Augsburg
Rückvermerke, Alte Registraturvermerke:Erlingen +1421+ /umb acht juchart ackers / daraus ist ain jartag gestifft /
Überlieferungsart:Ausfertigung
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Form der Ausfertigung:Handschrift
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:1
Siegelbehälter:Sonstiges

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:Das Siegel wird in einer Nesselhülle aufbewahrt.
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=447278
 

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