Angaben zur Identifikation |
| Institution: | Stadtarchiv Augsburg |
| Bestand: | Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806) |
| Signatur: | StadtAA/00471/AUS/1454 Juli 15 |
| Titel: | Vor dem kaiserlichen Notar Oswald Heintzel, genannt Mayr, erscheint im Rathaus zu Augsburg Heinrich Langenmantel, Bürgermeister zu Augsburg, mit einer Ladung des Nürnberger Landrichters Hans von Seckendorf, Ritter zu Hilpoltstein, wegen einer Klage des Albrecht Achilles, Markgraf von Brandenburg und Burggraf zu Nürnberg, als dessen bevollmächtigtem Vertreter, in der Sache Peter Egen (von Argun). Die Augsburger legen daraufhin Appellation beim Kaiser ein. |
| Entstehungszeitraum: | 15.07.1454 |
| Originaldatierung: | am montag der funftzehenden tag des manotz july |
| Stufe: | Archivalieneinheit |
| Archivalienart: | Urkunde |
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Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Regest: | Vor dem kaiserlichen Notar Oswald Heintzel, genannt Mayr, erscheint im Rathaus zu Augsburg Heinrich Langenmantel, Bürgermeister zu Augsburg, mit einer Ladung des Nürnberger Landrichters Hans von Seckendorf, Ritter zu Hilpoltstein, wegen einer Klage des Albrecht Achilles, Markgraf von Brandenburg und Burggraf zu Nürnberg, als dessen bevollmächtigtem Vertreter. Reichsacht gegen Peter Egen (von Argun) sei angesetzt auf den 27. Juni dieses Jahres; innerhalb von sechs Wochen und drei Tagen sei Peter Egen aus der Acht zu lösen. Die Augsburger legen beim Kaiser als oberstem ordentlichen Richter Berufung (Appellation) ein; dieser nahm sie an und richtete Inhibition an Markgraf Albrecht Achilles aus. |
| Urkundentypologie: | nicht erfasst |
| Beglaubigungsmittel: | Notariatssignet |
| Aussteller: | A: Oswald Heintzel, genannt Mayr, kaiserlicher Notar |
| Siegler: | S = A |
| Unterschrift: | Z1: Heinrich Truchsess zu Höfingen; Z2: Konrad Ostheimer; Z3: Erhard Wahrer |
| Provenienz / Aktenbildner: | ? |
| Vermerke: | offen instrument... eigenhändig geschrieben... |
| Rückvermerke, Alte Registraturvermerke: | Nachtrag Oswald Heintzels: Am 29. Juli 1454 schrieb er die rückseitige Appellation zu Ansbach im Hause des Klingelin. Er beauftragte den Nürnberger Landrichter Ritter Hans von Seckendorf, auf weiteren Prozess zu verzichten und die Appellation anzunehmen. Die entsprechende Urkunde wurde dem Gericht vorgelegt. Schöffen waren Heinrich Lauterbach und Peter Fischer. |
| Überlieferungsart: | Ausfertigung |
| Sprache: | Deutsch |
| Schrift: | Lateinisch |
| Form der Ausfertigung: | Handschrift |
| Trägermaterial: | Pergament |
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Benutzung |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Eingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | Öffentlich |
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URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=665109 |
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