StadtAA/00471/AUS/1455 März 13 Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut, von Kaiser Friedrich III. zum kaiserlichen Kommissar in der Appellation der Lehenssache Heinrich Stüdlin gegen Konrad Wid(en)mann, Ulrich Fischer, Heinrich Wagner und Konrad Hafner bestellt, urteilt, dass die bisherige Entscheid

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1455 März 13
Titel:Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut, von Kaiser Friedrich III. zum kaiserlichen Kommissar in der Appellation der Lehenssache Heinrich Stüdlin gegen Konrad Wid(en)mann, Ulrich Fischer, Heinrich Wagner und Konrad Hafner bestellt, urteilt, dass die bisherige Entscheidung in Kraft bleibe.
Entstehungszeitraum:13.03.1455
Originaldatierung:am pfintztage nächsten nach dem sontag Oculi in der vasten...
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut wurde von Kaiser Friedrich III. zum kaiserlichen Kommissar in der Berufung (Appellation) der Lehenssache Heinrich Stüdlin gegen Konrad Wid(en)mann, Ulrich Fischer, Heinrich Wagner und Konrad Hafner bestellt. Heinrich Hertenberger, Anwalt von Heinrich Stüdlin, trägt vor: Stüdlin habe von Jakob Truchseß zu Waldburg das sogenannte Rappenbad zu Augsburg als "vermainds" Lehen bekommen. Es sei zum Streit mit den vier vorgenannten Personen gekommen, die sich an den Rat zu Augsburg gewendet hätten. Dessen Beschluss laute darauf, dass Konrad Widenmann und die übrigen Miterben des Ehepaars Überreiter dem Stüdlin nichts schuldig seien; es werde auf den Artikel "umb lehenschaft" im Augsburger Stadtbuch verwiesen. Stüdlin bitte um Berufung und Aufhebung des Urteils. Der Dekan von St. Moritz zu Augsburg, Anwalt der vier vorgenannten Personen, trägt vor: Stüdlin habe durch Notariatsinstrument keine förmliche Berufung eingelegt. Die Badstube (Rabenbad) sei als Zinslehen von Jakob Truchseß zu Waldburg dem Lukas Rem, Bürger zu Ulm (krfr. St.), verliehen und von diesem als Afterlehen an die Überreiter. Seitens Stüdlin wird erwidert, dass er die Appellation in mündlicher und schriftlicher Form eingelegt habe. Herzog Ludwig urteilt, dass die bisherige Entscheidung der Augsburger in Kraft bleibe.
Urkundentypologie:Gerichtsbrief
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A: Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut
Siegler:S = A
Ausstellungsort:Landshut
Provenienz / Aktenbildner:?
Rückvermerke, Alte Registraturvermerke:urtaillbrief umbdaz rappenbad zu Augspurg gelegen, gesprochen von hertzog Ludwigen ze Lanndshut 1455
Überlieferungsart:Ausfertigung
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Form der Ausfertigung:Handschrift
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:1
Siegelbehälter:Siegelschüssel
Siegelbildtype:Wappendarstellung

Angaben zu verwandtem Material

Verknüpfung zwischen zwei AE:StadtAA/00471/AUS/1453 November 28_2_X Kaiser Friedrich III. bestellt Herzog Ludwig IX. von Bayern-Landshut zum kaiserlichen Kommissar in der Berufung (Appellation) der Lehenssache Heinrich Stüdlin gegen Konrad Wid(en)mann, Ulrich Fischer, Heinrich Wagner und Konrad Hafner., 28.11.1453 (Archivalie

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:In der Urkunde ist eine Urkunde Kaiser Friedrichs III. vom 28. November 1453 inseriert (00471/1453 November 28_2_X).
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Eingeschränkt
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=685293
 

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