StadtAA/00471/AUS/1458 November 7_1_X Kardinal Peter von Schaumberg, Bischof zu Augsburg, als kaiserlicher Kommissar gibt Gerichtsbrief in der Berufungssache des Heinrich Keller von Augsburg gegen die Augsburger und Oberhauser., 07.11.1458 (Archivalieneinheit)

Archivplan-Kontext


Angaben zur Identifikation

Institution:Stadtarchiv Augsburg
Bestand:Allgemeines Urkundenselekt (AUS) - Ältere Reihe (bis 1806)
Signatur:StadtAA/00471/AUS/1458 November 7_1_X
Titel:Kardinal Peter von Schaumberg, Bischof zu Augsburg, als kaiserlicher Kommissar gibt Gerichtsbrief in der Berufungssache des Heinrich Keller von Augsburg gegen die Augsburger und Oberhauser.
Entstehungszeitraum:07.11.1458
Originaldatierung:an afftermentag nach sant Lienhartsz tag...
Stufe:Archivalieneinheit
Archivalienart:Urkunde

Angaben zu Inhalt und Struktur

Regest:Vor Kardinal Peter von Schaumberg, Bischof zu Augsburg, als kaiserlichem Kommissar erscheinen, teils persönlich, teils durch Anwalt vertreten, Bartholomäus Welser, Martin Lauginger, Hans Beier, der Schwarze am Weinmarkt, Hänslin Erlin(g), der Engelmair, alle zu Augsburg, und auch die "gemaind" und die von Oberhausen (krfr. St. Augsburg), und Heinrich Keller von Augsburg sowie Mathias der Alt, Stadtschreiber, wegen der Berufung des Heinrich Keller (Appellation). – Heinrich Keller bittet um Wolfgang von Hoppingen, bischöflicher Rat und Vogt zu Dillingen an der Donau (Lkr. Dillingen a.d.Donau), als Anwalt (fürsprech). Nach Bedenkzeit erbitten die Augsburger und Oberhauser Hartmann Langenmantel als Anwalt. Heinrich Keller will eine Bescheinigung, dass er in dieser Sache doch keinen Anwalt wolle. Vom Bischof als kaiserlichem Kommissar wird auf die öffentlichen Notare verwiesen. – Die Augsburger und Oberhauser bitten um Freispruch von der Klage des Heinrich Keller, ebenso darum, dass Hans Müller, der Messerschmied, und Mathias, der Stadtschreiber, wie im Augsburger Gericht Recht behalten sollen. – Bischof Peter lässt die eine Partei persönlich (under augen), die andere Partei durch einen Sekretär ("mit tagzedel") in der Herberge wissen, dass der nächste Gerichtstermin nach 6 Wochen und 3 Tagen in Dillingen stattfinden werde. Die Augsburger und Oberhauser erhalten einen Gerichtsbrief.
Urkundentypologie:Gerichtsbrief
Beglaubigungsmittel:Siegel
Aussteller:A: Kardinal Peter von Schaumberg, Bischof zu Augsburg
Siegler:S = A
Ausstellungsort:Dillingen an der Donau
Provenienz / Aktenbildner:?
Überlieferungsart:Vidimus
Sprache:Deutsch
Schrift:Lateinisch
Form der Ausfertigung:Handschrift
Trägermaterial:Pergament
Anzahl der Siegel:1
Fehlende Siegel:1
Besiegelung:kein Siegel (Vidimus)

Angaben zu verwandtem Material

Verknüpfung zwischen zwei AE:StadtAA/00471/AUS/1460 März 3_2 Melchior, Abt von St. Ulrich und Afra in Augsburg, vidimiert eine Urkunde von Kardinal Peter von Schaumberg, Bischof zu Augsburg, vom 20.08.1457, in der er als kaiserlicher Kommissar Gerichtsbrief gibt in der Berufungssache des Heinrich Keller von Augsburg gegen die

Weitere Bemerkungen

Bemerkungen:Inseriert in einer Urkunde vom 3. März 1460 von Melchior, Abt von St. Ulrich und Afra in Augsburg.
 

Benutzung

Erforderliche Bewilligung:Keine
Physische Benützbarkeit:Nicht möglich
Zugänglichkeit:Öffentlich
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:https://recherche-stadtarchiv.augsburg.de/scopeQuery/detail.aspx?ID=686104
 

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